{"id":51,"date":"2010-03-11T22:05:33","date_gmt":"2010-03-11T20:05:33","guid":{"rendered":"http:\/\/slow.at\/?p=51"},"modified":"2013-10-16T10:09:29","modified_gmt":"2013-10-16T08:09:29","slug":"gebsenkase-traditioneller-bregenzerwalder-bergkase-und-alpkase","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/slow.at\/?p=51","title":{"rendered":"Gebsenk\u00e4se &#8211; Traditioneller Bregenzerw\u00e4lder Bergk\u00e4se und Alpk\u00e4se"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_53\" style=\"width: 210px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/slow.at\/?attachment_id=53\" rel=\"attachment wp-att-53\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-53\" class=\"size-full wp-image-53 \" alt=\"kaes.at Gebsenbergk\u00e4se\" src=\"http:\/\/slow.at\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/theresia.jpg\" width=\"200\" height=\"298\" srcset=\"https:\/\/slow.at\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/theresia.jpg 200w, https:\/\/slow.at\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/theresia-100x150.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-53\" class=\"wp-caption-text\">kaes.at Gebsenbergk\u00e4se<\/p><\/div>\n<p>Traditionell und handwerklich erzeugter Bregenzerw\u00e4lder Alpk\u00e4se (=Bergk\u00e4se, der im Sommer auf der Alp\/Alm erzeugt wird) ist ein besonderes Produkt. Ein ganz wichtiger Bestandteil der Produktion ist die Lagerung der Milch in den Holzgebsen (runde, traditionelle Holzgef\u00e4\u00dfe). Die Abendmilch kommt nach dem Melken in die Gebsen und wird w\u00e4hrend der Nacht in diesen aufbewahrt. Eine K\u00fchlung wie in der industriellen Produktion auf unter 4\u00b0 Celsius findet nicht statt. Am Morgen wird die \u00fcber die Nacht gelagerte Milch mit der frisch gemolkenen Milch vermischt und die Herstellung beginnt. Das Besondere dieser Produktionsweise ist, dass die Produktion eigentlich schon mit der Lagerung in den Holzgebsen (man beachte die interessante Tatsache, dass Holz in jeder industriellen K\u00e4seproduktion verboten ist), beginnt. Werden die Gebsen traditionell nach der K\u00e4seproduktion mit 90\u00b0 Celsius warmer Molke aus dem Kupferkessel gewaschen, bleibt das bakterielle Milieu erhalten und der Rohmilchk\u00e4se kann ganz ohne Zugabe von Starterkulturen erzeugt werden. Die K\u00e4seerzeugung ohne Starterkultur ist inzwischen eine seltene Handwerkskunst geworden. Um deren Erhalt k\u00fcmmert sich Josef Gintersdorfer mit seiner &#8222;Gemeinschaft Gebsenk\u00e4se&#8220; (<a href=\"http:\/\/gebsenkaese.at\">www.gebsenkaese.at<\/a>). Die Reifung von Gebsenkaese ben\u00f6tigt 8-9 Monate. Erst dann ist der K\u00e4se genu\u00dffertig. W\u00e4hrend modern erzeugte Bergk\u00e4se nach 4-5 Monaten ausgereift sind und dann scharf und salzig werden k\u00f6nnen, bleibt Gebsenk\u00e4se (richtige Pflege und feuchte Lagerung vorausgesetzt) cremig und wirkt stets harmonisch-w\u00fcrzig. Erkennen l\u00e4sst sich Alpk\u00e4se an der Rinde. Man sieht nicht das durch die bei der Gro\u00dfproduktion verwendete Nirostagitter erzeugte Muster sondern ein sch\u00f6ne Rinde die ihre Struktur durch das beim traditionellen Alpk\u00e4sen verwendeten K\u00e4setuch erh\u00e4lt.<\/p>\n<p>Kontakt: Theresia Schneider, V\u00f6gin 123, 6863 Egg, T: 05512 33 49<\/p>\n<p>Erh\u00e4ltlich sind die K\u00e4se jeden Samstag am\u00a0<a title=\"kaes.at in Wien\" href=\"http:\/\/www.kaes.at\/de\/kaese\/bergkaese_49.html\">Karmeliter- und Naschmarkt<\/a>\u00a0oder in ganz \u00d6sterreich und Deutschland im\u00a0<a title=\"kaes.at Webshop\" href=\"http:\/\/www.kaes.at\/de\/products\/basiclist\/0\/25\/0\/list.html\">kaes.at &#8211; Webshop.<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Traditionell und handwerklich erzeugter Bregenzerw\u00e4lder Alpk\u00e4se (=Bergk\u00e4se, der im Sommer auf der Alp\/Alm erzeugt wird) [&#038;hellip<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":53,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-51","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/slow.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/51","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/slow.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/slow.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/slow.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/slow.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=51"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/slow.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/51\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":149,"href":"https:\/\/slow.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/51\/revisions\/149"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/slow.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/53"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/slow.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=51"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/slow.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=51"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/slow.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=51"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}